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Die Quersumme wird gebildet durch Addition aller sechs gezogenen Zahlen. Beispiel: 8 + 16 + 22 + 26 + 40 + 48 = 160 – die Quersumme lautet also 160

50 meistgezogenen Quersummen (deutsches Lotto 6 aus 49 Mittwoch + Samstag / 09.10.1955 bis 10.02.2010)

50 meistgezogenen Quersummen (deutsches Lotto 6 aus 49 Mittwoch + Samstag / 09.10.1955 bis 10.02.20)

 

Alle Lotto- Gewinnzahlen (Samstag + Mittwoch) seit dem 9. Oktober 1955 zum Download

(Dateigröße: ca. 50 KB, Format: Text gezippt. Quelle: lotto-bayern.de)

 



Wissenswertes über Zufall und Zufallszahlen

 

Wir haben keinen Sinn für Zufall

Die Wissenschaft vom Zufall ist ein harter Brocken! Allzu oft widerspricht sie dem gesunden Menschenverstand. Und genau dafür interessieren sich Psychologen. Mit ihren Untersuchungen zum Verhältnis von Psyche und Zufall haben sie Erstaunliches zu Tage gefördert.

Der Mensch – ein schlechter Zufallsgenerator

Wir können das Verhalten eines Würfels nicht nachahmen.

Wir können das Verhalten eines Würfels nicht nachahmen.

Schon bei einem einfachen Experiment zeigt sich, dass der Mensch als Zufallsgenerator nicht viel taugt: Werden Versuchsteilnehmer aufgefordert, sich eine Folge von Würfelergebnissen auszudenken – also im Kopf zu würfeln – so unterscheidet sich die Zahlenreihe deutlich von einer real gewürfelten.

Es gibt dabei zwei Hauptunterschiede:

In realen Würfelfolgen tauchen immer wieder Kombinationen von drei oder gar vier Wiederholungen auf, z. B. viermal hintereinander die Sechs. Diese Wiederholungen sind rein zufälliger Natur. Versuchspersonen vermeiden es jedoch, solche Muster zu produzieren, denn sie empfinden eine derartige Häufung als nicht zufällig.

Der zweite Unterschied zwischen realen und ausgedachten Zufallsfolgen ist nicht ganz so auffällig. Menschen neigen dazu, innerhalb kurzer Zeit alle Ziffern gleich häufig zu nennen; sie achten also auf eine Gleichverteilung der Würfelergebnisse. Zwar nähert sich der Anteil einer Zahl auf längere Sicht auch beim realen Würfeln einem Erwartungswert. Es gibt aber keinen Zwang zum Ausgleich. Viele Menschen meinen hingegen unbewusst, dass eine Zahl wahrscheinlicher wird, wenn sie lange nicht gefallen ist.

Der Hang zu Mustern

Verhaltensexperiment zu Zufall und Psyche, Uni Zürich.

Verhaltensexperiment zu Zufall und Psyche, Uni Zürich.

Bei der Erzeugung des Zufalls sind wir Menschen also denkbar schlecht. Aber erkennen wir den Zufall wenigstens, wenn wir ihm im Alltag begegnen? Speziell mit dieser Frage hat sich der Neurobiologe Peter Brugger von der Universität Zürich beschäftigt. In einem Verhaltensexperiment wies er Versuchspersonen an, eine Figur mit Hilfe der Cursortasten auf dem Computerbildschirm von der linken unteren in die rechte obere Ecke zu führen. Am Ziel konnten sie damit eine virtuelle Belohnung abholen. Was die Versuchsteilnehmer allerdings nicht wussten: Es gab eine Bedingung, um belohnt zu werden: Die Überführung der Figur musste länger als fünf Sekunden dauern. Brauchten die Versuchspersonen weniger als fünf Sekunden dafür, bekamen sie keine Belohnung. Das Ergebnis des Experiments: Die Teilnehmer entwarfen komplizierte Erklärungen. Manche waren überzeugt von ganz bestimmten Tastenkombinationen, andere glaubten felsenfest, jedes Mal kurz vor dem Ziel mit dem Cursor an den Start zurückkehren zu müssen. “Die Leute sehen zu viele Muster, sie sehen zu viele Regelmäßigkeiten”, sagt Peter Brugger. “Das ist nicht nur in diesem Spiel der Fall, sondern wahrscheinlich auch im Spiel ‘Leben’.” Seiner Meinung nach gibt es kaum jemanden, der an Zufälle glaubt. Brugger ist davon überzeugt, dass wir in unserem Leben zu viele Muster sehen und Zusammenhänge herstellen, während eigentlich oft nur der Zufall regiert.

 

Aberglauben und Parapsychologie

Unser Gehirn ist darauf programmiert, Zusammenhänge und Ursachen zu erkennen, lautet die These der Psychologen. Nur so lernen wir von Kindesbeinen an, die Welt zu begreifen. Diese Eigenschaft erklärt, warum wir dazu neigen, manchen Ereignissen einen tieferen Grund zuzusprechen, obwohl sie schlicht und ergreifend zufällig sind.

Ein Beispiel ist der Anruf eines Freundes, an den wir gerade denken und von dem wir lange nichts gehört haben. Hier vermuten viele Menschen eine tiefere Verbindung. Dabei vergessen sie, wie oft wir an andere Menschen denken und nicht von ihnen angerufen werden.

Ein weiteres Beispiel ist das “Kleine-Welt-Phänomen”. Diese soziologische Theorie, nach der wir mit jedem anderen Menschen auf der Welt über höchsten vier bis sechs Bekannte verbunden sind, ist experimentell bewiesen. Wenn wir also feststellen, dass es eine enge Verbindung mit einem Zufallsbekannten gibt, so ist das kein Beweis für eine übernatürliche Kraft, sondern eine zwangsläufige Eigenschaft unseres sozialen Daseins.

Der Zufall hat kein Gedächtnis

Manche Lottospieler glauben, den Zufall überlisten zu können, indem sie Zahlen ankreuzen, die in der Vergangenheit eher selten gezogen wurden. Das ist leider völlig nutzlos, denn der Zufall hat kein Gedächtnis. Auch wenn etwa die “13″ lange nicht dran war, so wird sie am Samstag haargenau die gleiche Chance haben wie alle anderen Zahlen. Manche schwören auf ausgeklügelte Spielsysteme, um ihre Chancen zu verbessern. Auch diese Mühe ist vergeudet. Schon vor Jahrzehnten wurde mathematisch exakt bewiesen, dass man den Zufall durch kein System austricksen kann.

 

Quellen:

http://origin.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2002/1112/002_wissens.jsp?smonat=2010-7

http://www.welt.de/print-welt/article693544/Beim_Lotto_Spiel_laesst_sich_der_Zufall_mit_wirklich_keinem_Trick_ueberlisten.html

 




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